Samstag, 12. September 2009
American Football
Heute Abend haben wir ein American Football Spiel der nahegelegenen Highschool besucht, deren Schwimmbad wir freundlicherweise kostenlos benutzen können. Von daher waren die fünf Dollar Eintrittsgeld eine gute Gelegenheit sich zu revangieren. Wie immer wurden wir überaus freundlich begrüßt. Ich musste nur ein paar Worte fallen lassen, dass wir neu in der Gegend sind, schon wurden wir neugierig befragt, was wir hier tun und ob wir das Spiel kennen ...



Etwas merkwürdig wurde es nach dem Bezahlen. Wir wollten gerade zum Spielfeld gehen, als wir bemerkten, dass auch bei Highschoolgames eine Leibesvisitation aller Besucher durchgeführt wird. Wir mussten also wie am Flughafen alle Metallgegenstände ablegen, die angefangene Wasserflasche wegwerfen und die Taschen durchsuchen lassen.



Das Spiel an sich war ziemlich verwirrend. Dauernd haben die eine Pause gemacht, die Zeit wurde angehalten und die Spieler sind sonstwo rumgelaufen. Dann wurde kurz weitergespielt, was bedeutete, dass alle ineinander laufen. Wenn einer mal den Ball kriegte und damit flüchten konnte waren alle begeistert. Allerdings konnten wir nicht so viel sehen, da die Mannschaften nur einmal zu unserer Spielfeldseite kamen und ansonsten in der anderen Ecke festzukleben schienen. Deshalb beschlossen wir in der Halbzeit die Seiten zu wechseln. Als dann das kam, was ich für die Halbzeit hielt, war das Spiel in Wirklichkeit schon vorbei. Immerhin hat unser Highschoolteam gewonnen. Warum, weiß ich allerdings nicht!

... link


Tests, Tests, Tests
Hallo Zusammen,

bevor wir hier richtig losstarten können, haben wir eine Reihe von Kursen zu belegen. Diese wollen gar kein Ende nehmen. Heute hatten wir angenommen, den letzten zu besuchen, nun wurden uns noch weitere zwei Tage aufgebrummt.

Am Ende jedes Kurses steht ein Test an. D.h. wir haben 20 Prüfungen pro Woche. Puh ...

Einem anderen Test mussten wir uns überraschend gestern stellen. Alessandro und ich waren bei der Zulassungsstelle und wollten uns dort eigentlich nur registrieren und unsere Kennzeichen machen lassen. Dafür mussten wir schon mal vier Stunden warten. Dann teilte man uns mit, dass Ausländer einen Test machen müssen, damit sie sicher sind, dass wir die amerikanischen Verkehrszeichen etc. auch kennen. Da sind wir dann natürlich promt durchgefallen. Nach insgesamt sechs Stunden sind wir dann ohne irgendetwas wieder heimgefahren. Nächste Woche starten wir einen neuen Versuch.

Wer sich mal mit amerikanischen Verkehrsregeln befassen will, dem lege ich folgende Website ans Herz:
http://www.dmv.state.va.us/dmvweb/kats/sne_intro.asp

Ich habe aber auch schönes zu berichten. Da wir nicht jeden Tag Kurse haben, haben wir einiges an Freizeit, die wir nutzen, um uns ein wenig das Land anzusehen. So waren wir an einem Wochenende in der Küstenstadt Ocean City (zusammen mit zwei Ilex-Mädels aus Staatsburg). Letzte Woche haben Alessandro und ich sie dann besucht und sind mit ihnen dann am Freitag zu einer Geburtstagsparty von einer anderen Ilex-Stipendiatin nach Middleboro gefahren. Das ist 11 Stunden von Washington DC entfernt! Am Samstag waren wir dann in Massachussets am Strand und Sonntag gings zurück.

Insgesamt ein super Tripp. Es ist aber für uns immer sehr weit die anderen Fellows zu sehen. Deshalb möcht ich mich jetzt mehr hier in der Gegend umsehen.

Viele Grüße
Simon

... link (2 Kommentare)   ... comment


Smithsonian Air and Space Museum

... link (0 Kommentare)   ... comment


Rundmail vom 20. August 2009
Hallo Zusammen,

viele Grüße aus Washington. Ich bin hier gut angekommen. Wir haben hier ein ganzes Haus zu viert fuer uns (Adresse: 6231 North Dakota Street NW; Washington, DC 20011). Da wir die ersten Exchange Visitors sind, welche hier einziehen, war das Haus praktisch leer. Wir waren also diese Woche haupsaechlich mit Einrichten beschaeftigt. Einen Kabelanschluss haben wir auch beantragt. Dann haben wir hoffentlich bald Internet zu Hause. Bin im Moment hier am Firmenrechner. Facebook ist hier gesperrt. Also nicht wundern, warum ich die Nachrichten nicht beantworte.

Die Leute sind alle wahnsinnig nett und helfen uns bei der Einrichtung unseres Hauses. Wir haben auch einen Garten und ganz in der Naehe ein Schwimmbad, welches wir kostenlos nutzen duerfen.

Naechste Woche geht fuer uns hier die Arbeit los. Leider sind die Arbeitszeiten etwas unguenstig: 3 to 11 pm. Ich habe also den Vormittag frei. Bin mir noch nicht ganz im Klaren, was ich davon halten soll!?!

Sie wollen mich als Flowder einsetzen. D.h. ich springe irgendwo ein, wenn jemand krank wird. Das ist natuerlich nicht so schoen, wie eine feste Wohngruppe. Aber mal sehen ...

Deswegen musste ich mir auch ein Auto zulegen. Habe nun einen sieben Jahre alten silbernen Chevy Malibu. Relativ billig und gut, aber groooss ...

Die Stadt ist toll. Haben schon die wichtigsten Sehenswuerdigkeiten besucht (Weisses Haus, Capitol, Washington, Jefferson und Lincoln Memorials etc.). Der Verkehr ist allerdings furchtbar. Genauso wie das Essen. Bisher wehren wir uns tapfer gegen Fastfood. Mal gucken, wie lange wir durchhalten ...

Viele Gruesse
Simon

... link (0 Kommentare)   ... comment


Rundmail vom 4. August 2009
Hallo Zusammen,

viele Grüße aus den USA. Ich befinde mich während meiner Einführungswoche im Colby College in Waterville/Maine. Die Studenten sind in den Semesterferien und die Räume werden nun an Besuchergruppen wie uns vermietet.

Der Flug gestern war lange und langweilig. Einzig aufregend war das Umsteigen. Wir hatten in Ruhe Mittag gegessen und wollte nun in unseren Flieger, als wir feststellten, dass die Border Controll der Vereinigten Staaten noch vor dem Flug stattfand. Daher waren wir nun plötzlich sehr spät dran. Ich kam als letzter ins Flugzeug, dann wurden gleich die Türen geschlossen.

Am Flughafen in Boston haben gleich die ILEX Leute gewartet. Nachdem wir uns alle vorgestellt hatten ging es im Bus noch vier Stunden Richtung Norden zum College. Dort sind wir gleich schlafen gegangen.

Heute haben wir uns um Formalien gekümmert. Lauter Papiere unterschrieben, ein Bankkonto eröffnet etc. Am Nachmittag ging es zum Shopping. Dazu hat man uns vor einem Wal Mart abgesetzt, weil die natürlich dachten, dass wir sowas noch nie gesehen haben und davon ganz begeistert sind. Dabei war der nicht größer als der ehemalige in Sprendlingen. Nach einer Stunde wurden wir wieder abgeholt.

Die Leute sind alle sehr nett und ich bin sehr optimistisch, dass alles gut verlaufen wird. Am Freitag morgen fliegen wir nach Washington.

Nun würde ich ja gerne mit euch skypen oder chatten, aber ihr seid ja alle am schlafen ...

Bye,
Simon

... link (0 Kommentare)   ... comment